Historie:Seit gut drei Jahren gibt es in Marzling eine Bürgerinitiative, die sich gegen die Negativfolgen des Flughafens für die Marzlinger BürgerInnen einsetzt. Auslöser für die Gründung waren im Winter 2002/2003 intensive Planungen für einen Bahnanschluss des Flughafens über die Marzlinger Spange, deren Trassenführung wertvollstes Ackerland, v.a. aber das einzigartige Steilufer und Naturschutzgebiet an der Isar bei Hangenham durchschneiden und zerstören würde (und außerdem deutlich mehr Steuergelder verschlingen würde als der vom Kreistag favorisierte Anschluss über die Neufahrner Kurve!). Bei einer Informationsversammlung im Januar 2003 waren einige hundert Marzlinger im Gasthof Nagerl und bekundeten ihren Willen, im Rahmen der Bürgeriniative aktiv gegen die Marzlinger Spange vorgehen zu wollen. Dann war dieses Thema durch ein Statement vom damaligen Verkehrsminister Wiesheu plötzlich vom Tisch (auch wenn es bis heute jedes Jahr aus Richtung Niederbayern wieder kurz aufflackert und damit noch keine endgültige Entwarnung gegeben werden kann!). Deshalb ruhten die Aktivitäten der Bürgerinitiative gut 2 Jahre. Akuter Handlungsbedarf durch Planungen zur dritten Startbahn !Seit letztem Sommer gibt es, ausgelöst durch die konkreten Pläne der FMG (Flughafen München Gesellschaft) zum Bau einer dritten Startbahn, wieder laufende Aktivitäten der BI Marzling. Die Hauptarbeit bestand bisher in der Teilnahme an den regelmäßigen Sitzungen und Aktionen des Bündnisses AufgeMUCkt, dem Zusammenschluss aller 13 Bürgeriniativen gegen die dritte Starbahn sowie Katholischer und Evangelischer Kirche, Bund Naturschutz und VCD (Verkehrsclub Deutschland). Das sind unsere ( BI Marzling ) Ziele !- Verhinderung der dritten Startbahn ohne "wenn und aber"
- Einleitung von rechtlichen Schritten gegen den Bau einer dritten Startbahn, gemeinsam mit der Schutzgemeinschaft Erding-Nord, Freising und Umgebung e.V. und AufgeMUCkt
- Unterstützung der Marzlinger BürgerInnen bei Stellungnahmen zum Raumordnungsverfahren und Einsprüchen gegen den Planfeststellungsbeschluss
- Information der Marzlinger BürgerInnen über die Auswirkungen einer dritten Startbahn auf die Gemeinde
- Öffentlichkeitsarbeit durch Plakate und Schilder sowie Zusammenarbeit mit Medien
- Mitarbeit im Aktionsbündnis AufgeMUCkt.
Wir setzen auf enge Zusammenarbeit mit den Vertretern unserer Gemeinde ! Zwischen den Gemeindevertretern, allen voran Bürgermeister Michael Schwaiger, und der BI Marzling besteht absolute Einigkeit bzgl. der Ablehnung einer dritten Startbahn. Bei einem Gesprächstermin Ende Juni zwischen Dieter Link, Andreas Fritzsche-Martin und Bürgermeister Schwaiger wurde eine enge Zusammenarbeit von Gemeinde und Bürgerinitiative beschlossen. Erster Schritt dabei ist die gemeinsame Durchführung einer zwischen Juli und September geplanten Informationsveranstaltung zum Thema dritte Startbahn in Marzling. Auswirkungen der 3. Startbahn auf Marzling:- deutlich verstärkter Bodenlärm; der Flughafen würde durch die dritte Startbahn ca. 1,2 km näher an Marzling heran rücken!
- häufigeres und intensiveres Überfliegen der Marzlinger Gemeindeteile Rudlfing, Hangenham, Brunnhofen, Eixendorf, Goldshausen, Jaibling, Unterberghausen, Riegerau
- die neue Abflugvariante Richtung Norden, die zwischen Marzling und Freising durchgehen und damit ganz Marzling, Tuching und Ast massiv belasten würde
- noch mehr Belastung durch Abgase und Kerosin
- Immobilienbesitzer erleiden massive Wertminderung von Gebäuden und Grundstücken
- Massive Einschränkung des Freizeitwerts für uns alle, z.B. durch mögliches Zuschütten von einzelnen Badeweihern und unzumutbare Lärmverhältnisse an den noch verbleibenden Freizeitflächen
Kann die dritte Startbahn verhindert werden ?Wir sehen gute Chancen, den Bau einer dritten Startbahn zu verhindern, denn die beiden Landkreise Freising und Erding sowie alle betroffenen Gemeinden sind sich in ihrer eindeutigen Ablehnung einig. Das Ausschöpfen aller Rechtsmittel sowie massive Proteste der Bevölkerung können die 3.Startbahn stoppen, zumindest aber einen deutlichen zeitlichen Aufschub bewirken. So können Sie mithelfen:- Werden Sie Mitglied in der Schutzgemeinschaft Erding-Nord, Freising und Umgebung e.V. (Vorsitzender ist unser Bürgermeister Michael Schwaiger). Die Schutzgemeinschaft wird alle Rechtsmittel gegen eine dritte Startbahn ausnutzen und braucht dafür Mitglieder. Mit 5.- Euro Jahresbeitrag leisten Sie einen finanziellen Beitrag, v.a. aber ist eine zahlenmäßig starke Schutzgemeinschaft ein deutliches Zeichen der Ablehnung. Aufnahmeanträge sind in der Gemeinde erhältlich.
- Zahlreiche Teilnahme an Informationsveranstaltungen und Demonstrationen
- Kauf und Verwendung von Buttons und Autoaufklebern "AufgeMUCkt - keine dritte Startbahn!"
- Aufhängen von Plakaten und Bannern
- Aktive Mitarbeit in der BI Marzling
Die BI Marzling sucht derzeit MitbürgerInnen, die bereit sind, unsere Ziele mit zu unterstützen (z.B. suchen wir Leute, die bereit sind, große Banner an ihre Gartenzäune zu hängen, um damit den Protest unserer Gemeinde nach außen hin deutlich zu machen): InteressentInnen können sich auch bei folgenden drei Ansprechpartnern melden: Dieter Link, Mitterweg 34, 85417 Marzling Tel.: 08161-69083, Email: dieteringridlink@aol.com Andreas Fritzsche-Martin, Freisinger Straße 3, 85417 Marzling Tel.: 08161-21387, Email: a.fritzsche-martin@naturland.de Heinz Rölle, Lauberg 24, 85417 Marzling Tel.: 08161-66281, Email: baerbl-roe@web.de Es gibt also viel zu tun. Deshalb: Machen Sie mit, unterstützen Sie die BI Marzling ! Weiterführende Informationen finden Sie auch im Internet unter: www.schutzgemeinschaft-muc.de www.keine-startbahn3.de
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